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Artikelbeschreibung:
Wer wissen will, was das ganze Haus verbraucht – und wie viel die Photovoltaik gerade einspeist –, misst nicht an einzelnen Steckdosen, sondern im Verteiler. Der Pro 3EM sitzt dort auf der Hutschiene und erfasst alle drei Phasen gleichzeitig.Wie wird gemessen?Mit drei Stromzangen, die um die Phasenleiter gelegt werden – sie liegen bei. Die Leiter selbst werden dabei nicht aufgetrennt, was die Installation deutlich einfacher macht als bei einem Zähler mit Direktanschluss. Je Phase sind bis zu 120 Ampere möglich, das deckt auch Hausanschlüsse mit Wärmepumpe und Wallbox ab.Wozu braucht man das?Für drei Dinge. Erstens den Überblick: Wohin geht der Strom im Haus, und wann? Zweitens die Photovoltaik: Wenn du Einspeisung und Bezug getrennt siehst, kannst du Geräte gezielt dann laufen lassen, wenn Überschuss da ist – Waschmaschine, Wärmepumpe, Wallbox. Drittens die Schieflast: Bei Drehstrom lohnt sich der Blick, ob eine Phase dauerhaft stärker belastet ist als die anderen.Wie kommt es ins System?Wahlweise per Netzwerkkabel oder WLAN – im Verteilerkasten aus Metall ist LAN oft die verlässlichere Wahl. Ein Cloud-Konto brauchst du nicht: Das Gerät bietet eine REST-Schnittstelle, MQTT und WebSockets, womit es sich direkt in Home Assistant, ioBroker, evcc oder eine eigene Auswertung einbinden lässt. Weitere Geräte fürs Energiemanagement findest du unter Energiemanagement. Für Matter erzeugst du den Kopplungscode in der Weboberfläche; dafür muss mindestens Firmware 1.6 installiert sein.Was gehört zur Installation?Ein Platz auf der Hutschiene im Verteiler und eine Versorgung mit 110 bis 240 Volt. Angeschlossen wird an 230 Volt, und das gehört in die Hand einer Elektrofachkraft. Für einzelne Stromkreise statt des ganzen Hausanschlusses ist der EM Mini Gen4 die kleinere und günstigere Lösung.