wenn Sie allergisch gegen Naproxen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittel sind,
wenn Ihre Gelenkbeschwerden erstmals auftreten oder mit einer Schwellung einhergehen. In diesem Fall sollten Sie einen Arzt aufsuchen,
wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen auf die Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben,
bei ungeklärten Blutbildungsstörungen,
bei bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen-/Darm-Geschwüren (peptischen Ulcera) oder Blutungen,
bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR),
bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen,
wenn Sie unter schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden,
bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz),
in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft,
von Kindern unter 12 Jahren, da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Mögliche Nebenwirkungen
Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Naproxen, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.
Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 750 mg Naproxen für orale Darreichungsformen.
Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulcera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulcerative Stomatitis und Verschlimmerung von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde eine Magenschleimhautentzündung beobachtet.
Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und von der Anwendungsdauer.
Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
Arzneimittel wie dieses Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
Kopfschmerzen, Schwindel.
Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen, Magenschmerzen, Blähungen.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
Sehstörungen. In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren und das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden.
Völlegefühl, Verstopfung (Obstipation), Durchfall (Diarrhö); Geschwüre des Magen-Darmtraktes (gastrointestinale Ulcera), unter Umständen mit Blutungen, Erbrechen von Blut (Hämatemesis), blutigem Stuhl (Meläna) und Durchbruch.
Verminderung der Harnausscheidung; Wasseransammlung im Körper (Ausbildung von Ödemen, z. B. periphere Ödeme), besonders bei Patienten mit Hypertonie oder Niereninsuffizienz.
Juckreiz
Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen, Hautjucken und Hautblutungen und Schwellungen des Gesichts. In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren, und das Präparat nicht mehr eingenommen werden.
Lichtüberempfindlichkeit der Haut (Photodermatitis).
Leberfunktionsstörungen.
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
Hörstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus).
Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz).
Störungen der Blutbildung: Leukopenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen), Thrombozytopenie (Verminderung der Blutplättchen), Panzytopenie (Verminderung der Blutzellen aller Systeme), Agranulozytose (Verminderung der Granulozyten). Erste Symptome können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben. Blutarmut durch beschleunigten Abbau der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie).
Bei der Langzeittherapie sollte das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden.
Schädigung der Speiseröhrenschleimhaut; Beschwerden im Unterbauch (z. B. blutende Colitiden oder Verstärkung eines Morbus Crohn/einer Colitis ulcerosa).
Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/ oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort den Arzt informieren.
Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), insbesondere bei Langzeittherapie; erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut (Hyperurikämie); akutes Nierenversagen, nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im Körper und starke Eiweißausscheidung im Harn), interstitielle Nephritis (entzündliche Nierenerkrankung).Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme) sowie allgemeines Unwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
Die Nierenfunktion sollte bei längerer Anwendung regelmäßig kontrolliert werden.
Alopezie (Haarausfall, meist reversibel); Pseudoporphyrie (verstärkte Verletzlichkeit der Haut mit Blasen nach Verletzung); schwere (bullöse) Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom); schwere Hautreaktionen wie z. B. Erythema exsudativum multiforme.
Unter Anwendung von Naproxen wurde die Symptomatik einer Hirnhautentzündung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
Im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (NSAR, zu diesen gehört auch dieses Arzneimittel) wurde eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben. Wenn während der Anwendung des Arzneimittels Zeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
Bluthochdruck (Hypertonie).
Asthmaanfälle (eventuell mit Blutdruckabfall); Bronchospasmen (Krampf der Bronchialmuskulatur); eosinophile Pneumonie (bestimmte Form der Lungenentzündung); schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Anzeichen hierfür können sein: Gesichts-, Zungen- und Kehlkopfödeme (mit Einengung der Luftwege), Atemnot, Tachykardie (Herzjagen), Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendungen auftreten können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Fixes Arzneimittelexanthem.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Indikation
Das Präparat enthält den Wirkstoff Naproxen.
Es ist ein schmerzstillendes, entzündungshemmendes und fiebersenkendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
Es wird zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen bei bekannter Arthrose (Gelenkverschleiß) eingenommen.
ArtWeise
Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) möglichst vor dem Essen ein. Dies fördert den Wirkungseintritt.
Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, die Tabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.
Wechselwirkungen
Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden
Die gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels und Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 4 Tage bzw. 5 [-7] Tage) in der Regel nicht erforderlich.
Das Präparat kann die Wirkung von entwässernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen.
Das Arzneimittel kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.
Die gleichzeitige Gabe des Präparates und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.
Die gleichzeitige Verabreichung des Arzneimittels mit anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der NSAR oder mit Glukokortikoiden erhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.
Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
Die Gabe des Präparates innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) kann zu einer erhöhten Blutkonzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
Bestimmte NSAR wie Naproxen können die nierenschädigende Wirkung von Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird) verstärken.
NSAR können die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verstärken. Lassen Sie die Blutgerinnung kontrollieren.
Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
Zidovudin: Erhöhtes Risiko für Gelenk- und Blutergüsse bei HIV-positiven Blutern.
Probenecid und Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung der Gicht): Ausscheidung von Naproxen verzögert.
Sulfonylharnstoffe (Mittel zur Senkung des Blutzuckers): Lassen Sie bei gleichzeitiger Behandlung zur Sicherheit die Blutzuckerwerte kontrollieren.
Acetylsalicylsäure, um Blutgerinnsel zu verhindern: die Wirkung von Acetylsalicylsäure kann verringert sein, wenn Naproxen länger als einen Tag eingenommen wird. Sie sollten vor der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt befragen, falls Sie niedrig-dosierte Acetylsalicylsäure einnehmen.
Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Alkohol
Während der Anwendung des Präparates sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Wird während der Anwendung von diesem Präparat eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen.
Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte.
Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet. Sie sollten das Präparat während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einen so kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen. Wenn Sie das Arzneimittel ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.
Stillzeit
Der Wirkstoff Naproxen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Eine Anwendung des Arzneimittels während der Stillzeit sollte vorsichtshalber vermieden werden.
Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Erstdosis: 1 - 2 Tabletten (entsprechend 250 mg bis zu 500 mg Naproxen)
Weitere Einzeldosis: 1 Tablette (entsprechend 250 mg Naproxen)
Maximale Tagesdosis: bis zu 3 Tabletten (entsprechend bis zu 750 mg Naproxen)
Weitere Einzeldosis: 1 (-2) Tabletten (entsprechend 250 mg bis zu 500 mg Naproxen)
Maximale Tagesdosis: bis zu 3 Tabletten (entsprechend bis zu 750 mg Naproxen)
Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sollten nicht mehr als 2 Tabletten pro Tag, verteilt auf 2 Einzeldosen, einnehmen.
Bei bekannter Arthrose richtet sich die Dosierung nach der Stärke und nach möglichen tageszeitlichen Schwankungen Ihrer Schmerzen. In Abhängigkeit hiervon ergeben sich folgende Behandlungsmöglichkeiten für Sie:
Ihre Schmerzen sind: ohne tageszeitliche Schwankungen
Tagesdosis: 500 mg Naproxen
Einnahme:
Morgens: 1 Tablette (250 mg)
Abends: 1 Tablette (250 mg)
Ihre Schmerzen sind: in der Nacht stärker
Tagesdosis: 750 mg Naproxen
Einnahme:
Morgens: 1 Tablette (250 mg)
Abends: 2 Tabletten (500 mg)
Ihre Schmerzen sind: am Tage stärker
Tagesdosis: 750 mg Naproxen
Einnahme:
Morgens: 2 Tabletten (500 mg)
Abends: 1 Tablette (250 mg)
Dauer der Anwendung
Nehmen Sie das Präparat ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein, bei bekannter Arthrose nicht länger als 5 (-7) Tage.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
Als Symptome einer Überdosierung können Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ferner kann es auch zu Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen und Augenzittern, Ohrensausen, sowie selten zu Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit kommen.
Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbstständig die Dosierung, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Patientenhinweise
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
Eine gleichzeitige Anwendung des Präparates mit anderen NSAR, einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxigenase-2-Hemmer), sollte vermieden werden.
Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
Ältere Patienten:
Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit magenschleimhautschützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
Wenn Sie, insbesondere in höherem Alter, eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.
Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit dem Arzneimittel zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
Arzneimittel wie das Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (maximal 4 Tage bzw. 5 [-7] Tage)!
Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
Hautreaktionen
Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte das Präparat abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiert werden.
Sonstige Hinweise
Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie);
bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose);
Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion;
direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;
bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (zum Beispiel anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme des Präparates muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
Naproxen, der Wirkstoff des Präparates, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
Bei länger dauernder Gabe des Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
Bei Einnahme des Präparates vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie nach der Einnahme des Arzneimittels häufig unter Kopfschmerzen leiden!
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
Bei gleichzeitiger Anwendung von mehr als 15 mg Methotrexat pro Woche sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
NSAR können Symptome von Infektionen und Fieber maskieren.
Kinder
Bitte beachten Sie die Hinweise unter Kategorie "Kontraindikation".
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei kurzfristiger Einnahme der für das Arzneimittel empfohlenen Dosen ist keine Beeinträchtigung zu erwarten.
Da bei der Anwendung des Präparates in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
Dolormin® GS mit Naproxen Bis zu 12 Stunden Wirkung Zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen z.B. Gelenkschmerzen bei bekannter Arthrose Gute Verträglichkeit Dolormin® GS – bis zu 12 Stunden Schmerzlinderung Ohne unsere Gelenke könnten wir Menschen weder laufen noch Rad fahren. Einfach gesagt, wären wir ohne sie bewegungsunfähig und genau deshalb sind Gelenke für den menschlichen Körper unverzichtbar. An den Knochenenden befinden sich elastische Knorpelschichten, die ähnlich wie Stoßdämpfer fungieren und abrupte Bewegungen und harte Stöße abfedern. Kommt es zu Gelenkverschleiß – auch bekannt als Arthrose – nutzt sich der Knorpel immer weiter ab und die Knochenenden reiben direkt aneinander. Dies führt zu Schmerzen im Gelenk. Am häufigsten betroffen sind dabei Knie- und Hüftgelenke. Wenn Sie des Öfteren an Gelenkschmerzen leiden z.B. nach Belastung, längerem Sitzen oder Liegen, können das Anzeichen für eine Arthrose sein. Zur Linderung von leichten bis mäßig starken Schmerzen z.B. Gelenkschmerzen bei bekannter Arthrose hilft Ihnen Dolormin® GS mit Naproxen. Das Arzneimittel hilft Ihre Schmerzen bis zu 12 Stunden zu lindern, damit Sie gut durch den Tag kommen oder eine erholsamere Nacht haben. Die Wirkweise von Dolormin GS mit Naproxen gegen Gelenkschmerzen bei bekannter Arthrose Dolormin® GS hemmt mit seinem Wirkstoff Naproxen bestimmte Enzyme, die im Entzündungs- und Schmerzprozess eine wichtige Rolle spielen. So wird die Bildung des Botenstoffs Prostaglandin vermindert, der für die Sensibilisierung der Schmerzrezeptoren verantwortlich ist. Eine Tablette beinhaltet 250 mg Naproxen. Naproxen kann eine lange Wirkzeit von bis zu 12 Stunden haben und gilt als gut verträglich. Wie wird Dolormin® GS mit Naproxen angewendet? Dolormin® GS mit Naproxen eignet sich bei leichten bis mäßig starken Gelenkschmerzen z.B. bei bekannter Arthrose. Die Tablette sollte unzerkaut mit einem Glas Wasser und möglichst vor dem Essen geschluckt werden, um den Wirkeintritt zu beschleunigen. Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt sich die Einnahme während der Mahlzeit. Nehmen Sie Dolormin® GS nicht länger als 4 Tage, bei bekannter Arthrose nicht länger als 5 (- 7) Tage, ein. Sollten sich Ihre Beschwerden in diesem Zeitraum nicht bessern, kontaktieren Sie ihren Arzt. Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sollten nicht mehr als 2 Tabletten pro Tag, verteilt auf 2 Einzeldosen, einnehmen. Ansonsten sollten die folgenden Dosierungshinweise beachtet werden: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren Erstdosis: 1-2 Tabletten (250-500 mg Naproxen) Folgedosis: 1 Tablette (250 mg Naproxen) Tageshöchstdosis: bis zu 3 Tabletten (750 mg Naproxen) Bei bekannter Arthrose: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren Erstdosis: 2 Tabletten (500 mg Naproxen) Einzeldosis: 1 (-2) Tabletten (250-500 mg Naproxen) Tageshöchstdosis: bis zu 3 Tabletten (750 mg Naproxen) Der Schmerzverlauf ist bei Patienten mit Arthrose oft sehr unterschiedlich. Bei manchen Betroffenen sind die Beschwerden nachts stärker ausgeprägt, bei anderen tagsüber. Mit Dolormin® GS mit Naproxen können Sie die Dosierung dementsprechend anpassen. Ihre Schmerzen sind: ohne tageszeitliche Schwankungen Einnahme Morgens: 1 Tablette (250 mg Naproxen) Einnahme Abends: 1 Tablette (250 mg Naproxen) Tagesdosis: 500 mg Naproxen in der Nacht stärker Einnahme Morgens: 1 Tablette (250 mg Naproxen) Einnahme Abends: 2 Tabletten (500 mg Naproxen) Tagesdosis: 750 mg Naproxen am Tage stärker Einnahme Morgens: 2 Tabletten (500 mg Naproxen) Einnahme Abends: 1 Tablette (250 mg Naproxen) Tagesdosis: 750 mg Naproxen Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Dolormin® GS mit Naproxen: Keine rezeptfreie Schmerztablette wirkt länger Beugen, Strecken, Drehen – für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Ohne unsere Gelenke wären diese Bewegungen allerdings nicht möglich. Gelenke dienen als bewegliche Verbindungsstücke zwischen sonst starren Knochen. Damit die Knochenenden nicht direkt aneinander reiben, sind die Gelenkflächen mit einer Knorpelschicht überzogen. Im Laufe der Jahre oder durch kontinuierliche Über- und Fehlbelastung kann sich diese Schicht jedoch abnutzen – es kommt zur sogenannten Arthrose (Gelenkverschleiß) die sich in Gelenkschmerzen äußern kann. Hier hilft Dolormin® GS mit dem Wirkstoff Naproxen. Es lindert leichte bis starke Schmerzen z.B. bei Gelenkverschleiß für bis zu 12 Stunden mit nur einer Einnahme. Wie wirkt Dolormin® GS? Der in Dolormin® GS enthaltende Wirkstoff Naproxen hemmt die Bildung von Prostaglandinen – Botenstoffe, die zur Sensibilisierung der Schmerzrezeptoren beitragen – und dämpft so den Schmerz. Der Wirkstoff Naproxen zeichnet sich zudem durch eine langanhaltende Wirkdauer von bis zu 12 Stunden aus. So ermöglicht Dolormin® GS mit nur einer Einnahme einen aktiveren Tag oder eine erholsamere Nacht. Pflichtangaben: Dolormin® GS mit Naproxen Wirkstoff: Naproxen. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen z. B. bei bekannter Arthrose (Gelenkverschleiß). Warnhinweise: Enthält Lactose. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Kenvue Germany GmbH, 41470 Neuss. Stand: 05/2025
Dolormin® GS mit Naproxen – bis zu 12 Stunden Schmerzlinderung. Beugen, Strecken, Drehen – für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Ohne unsere Gelenke wären diese Bewegungen allerdings nicht möglich. Gelenke dienen als bewegliche Verbindungsstücke zwischen sonst starren Knochen. Damit die Knochenenden nicht direkt aneinander reiben, sind die Gelenkflächen mit einer Knorpelschicht überzogen. Im Laufe der Jahre oder durch kontinuierliche Über- und Fehlbelastung kann sich diese Schicht jedoch abnutzen – es kommt zur sogenannten Arthrose (Gelenkverschleiß) die sich in Gelenkschmerzen äußern kann. Hier hilft Dolormin® GS mit dem Wirkstoff Naproxen. Es lindert leichte bis starke Schmerzen z.B. bei Gelenkverschleiß für bis zu 12 Stunden mit nur einer Einnahme. Wie wirkt Dolormin® GS? Der in Dolormin® GS enthaltende Wirkstoff Naproxen hemmt die Bildung von Prostaglandinen – Botenstoffe, die zur Sensibilisierung der Schmerzrezeptoren beitragen – und dämpft so den Schmerz. Der Wirkstoff Naproxen zeichnet sich zudem durch eine langanhaltende Wirkdauer von bis zu 12 Stunden aus. So ermöglicht Dolormin® GS mit nur einer Einnahme einen aktiveren Tag oder eine erholsamere Nacht. Wie sollte Dolormin® GS angewendet werden? Dolormin® GS sollte wie in der Packungsbeilage oder der nachfolgenden Dosierungsempfehlung eingenommen werden, sofern nicht anders vom Arzt verordnet. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: Erstdosis: 1-2 Tabletten (entsprechend 250-500 mg Naproxen) Folgedosis: 1 Tablette (entsprechend 250 mg Naproxen) Maximale Tagesgesamtdosis: bis zu 3 Tabletten (entsprechend 750 mg Naproxen) Bei bekannter Arthrose: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: Erstdosis: 2 Tabletten (entsprechend 500 mg Naproxen) Folgedosis: 1 (-2) Tabletten (entsprechend 250-500 mg Naproxen) Maximale Tagesgesamtdosis: bis zu 3 Tabletten (entsprechend 750 mg Naproxen) Bei Arthroseschmerzen kann es zu tageszeitlichen Schwankungen kommen. Dementsprechend kann die Dosierung angepasst werden. Die Schmerzen sind: ohne tageszeitlichen Schwankungen Einnahme Morgens: 1 Tablette (250 mg Naproxen) Einnahme Abends: 1 Tablette (250 mg Naproxen) Tagesdosis: 500 mg Naproxen in der Nacht stärker Einnahme Morgens: 1 Tablette (250 mg Naproxen) Einnahme Abends: 2 Tabletten (500 mg Naproxen) Tagesdosis: 750 mg Naproxen am Tage stärker Einnahme Morgens: 2 Tabletten (500 mg Naproxen) Einnahme Abends: 1 Tablette (250 mg Naproxen) Tagesdosis: 750 mg Naproxen Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sollte die Tagesdosis nicht mehr als zwei Tabletten, verteilt auf zwei Einzeldosen, betragen. Ohne ärztlichen Rat sollte Dolormin® GS nicht länger als 4 Tage eingenommen werden bei bekannter Arthrose nicht länger als 5 (-7) Tage. Sollte der Eindruck bestehen, dass die schmerzlindernde Wirkung von Dolormin® GS nicht ausreicht, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt und erhöhen Sie nicht selbstständig die Dosierung. Wichtige Hinweise (Pflichtangaben): Dolormin GS mit Naproxen 250 mg Tabletten. Anwendungsgebiete: zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen z.B. bei bekannter Arthrose (Gelenkverschleiß). Warnhinweis: Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER Dolormin GS mit Naproxen 250 mg Tabletten zur Anwendung bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen Wirkstoff: Naproxen Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4. Wenn Sie sich nach 4 Tagen bzw. bei bekannter Arthrose nach 5 (- 7) Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Was in dieser Packungsbeilage steht: WAS IST DOLORMIN GS UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON DOLORMIN GS BEACHTEN? WIE IST DOLORMIN GS EINZUNEHMEN? WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? WIE IST DOLORMIN GS AUFZUBE
Dolormin GS mit Naproxen – Bis zu 12 Stunden Schmerzlinderung – mit nur 1 EinnahmeBei Dolormin GS handelt es sich um Filmtabletten von Johnson & Johnson GmbH (OTC). Dolormin GS mit Naproxen – langanhaltende Hilfe bei Gelenkschmerzen durch ArthroseÜberall, wo Knochen aufeinandertreffen, befinden sich solche Verbindungsstücke und sorgen für Beweglichkeit. Die Knochenenden sind dabei mit einer elastischen Knorpelschicht überzogen. Wie eine Art „Stoßdämpfer“ federt sie harte Stöße und abrupte Bewegungen ab. Bei der Arthrose (Gelenkverschleiß) nutzt sich der Knorpel jedoch immer weiter ab und die Enden der Knochen reiben direkt aneinander, was zu Schmerzen im Gelenk (meist Knie- oder Hüftgelenk) führt.Mit Dolormin GS mit Naproxen steht Ihnen ein Arzneimittel zur Verfügung, das zur Linderung von leichten bis mäßig starken Schmerzen z.B. bei bekannter Arthrose geeignet ist. Das Medikament eignet sich insbesonderefür schmerzhafte Beschwerden bei Arthrose, denn es kann Schmerzen bis zu 12 Stunden lindern – und ermöglicht Ihnen somit einen aktiveren Tag oder eine ruhigere Nacht.Wie wirkt Naproxen in Dolormin GS gegen Arthrose-Schmerzen?Eine Tablette Dolormin GS mit Naproxen enthält 250 mg Naproxen. Der Wirkstoff hemmt bestimmte Enzyme, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind. Dadurch vermindert er die Bildung von Prostaglandinen – Botenstoffen, die Schmerzrezeptoren sensibilisieren.Dabei zeichnet sich Naproxen durch eine lange Wirkdauer von bis zu 12 Stunden und gute Verträglichkeit aus.Dolormin GS – Bei Gelenkschmerzen durch ArthroseVerzehrempfehlung: Die Tabletten gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen wie z.B. Gelenkschmerzen bei bekannter Arthrose sind unzerkaut, am besten mit einem Glas Wasser, zu schlucken. Um den Wirkeintritt zu fördern, empfehlen wir, sie möglichst vor dem Essen einzunehmen. Für Patienten mit empfindlichem Magen empfiehlt sich die Einnahme während der Mahlzeiten. Allgemein sollten folgende Dosierungshinweise beachtet werden:Erwachsene und Jugendliche ab 12 JahrenErstdosis: 1-2 Tabletten (250-500 mg Naproxen)Folgedosis: 1 Tablette (250 mg Naproxen)Tageshöchstdosis: bis zu 3 Tabletten (750 mg Naproxen)Bei bekannter Arthrose - Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:Erstdosis: 2 Tabletten (500 mg Naproxen)Einzeldosis: 1 (-2) Tabletten (250-500 mg Naproxen)Tageshöchstdosis: bis zu 3 Tabletten (750 mg Naproxen)Der Schmerzverlauf ist bei Patienten mit Arthrose oft sehr unterschiedlich. Bei manchen Betroffenen sind die Beschwerden nachts stärker ausgeprägt, bei anderen tagsüber. Mit Dolormin GS mit Naproxen können Sie die Dosierung dementsprechend anpassen.Dolormin GS sollte nicht länger als 4 Tage, bei bekannter Arthrose nicht länger als 5 (-7) Tage eingenommen werden. Bessern sich die Beschwerden in diesem Zeitraum nicht, suchen Sie am besten einen Arzt auf.Dolormin GS – günstig und einfach online bei DocMorris kaufen.Die Filmtabletten optimalerweise lichtgeschützt und trocken aufbewahren.
Dolormin® GS mit Naproxen: Keine rezeptfreie Schmerztablette wirkt länger Beugen, Strecken, Drehen – für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Ohne unsere Gelenke wären diese Bewegungen allerdings nicht möglich. Gelenke dienen als bewegliche Verbindungsstücke zwischen sonst starren Knochen. Damit die Knochenenden nicht direkt aneinander reiben, sind die Gelenkflächen mit einer Knorpelschicht überzogen. Im Laufe der Jahre oder durch kontinuierliche Über- und Fehlbelastung kann sich diese Schicht jedoch abnutzen – es kommt zur sogenannten Arthrose (Gelenkverschleiß) die sich in Gelenkschmerzen äußern kann. Hier hilft Dolormin® GS mit dem Wirkstoff Naproxen. Es lindert leichte bis starke Schmerzen z.B. bei Gelenkverschleiß für bis zu 12 Stunden mit nur einer Einnahme. Wie wirkt Dolormin® GS? Der in Dolormin® GS enthaltende Wirkstoff Naproxen hemmt die Bildung von Prostaglandinen – Botenstoffe, die zur Sensibilisierung der Schmerzrezeptoren beitragen – und dämpft so den Schmerz. Der Wirkstoff Naproxen zeichnet sich zudem durch eine langanhaltende Wirkdauer von bis zu 12 Stunden aus. So ermöglicht Dolormin® GS mit nur einer Einnahme einen aktiveren Tag oder eine erholsamere Nacht. Pflichtangaben: Dolormin® GS mit Naproxen Wirkstoff: Naproxen. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen z. B. bei bekannter Arthrose (Gelenkverschleiß). Warnhinweise: Enthält Lactose. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Kenvue Germany GmbH, 41470 Neuss. Stand: 05/2025
Dolormin® GS mit Naproxen: Keine rezeptfreie Schmerztablette wirkt länger Beugen, Strecken, Drehen – für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Ohne unsere Gelenke wären diese Bewegungen allerdings nicht möglich. Gelenke dienen als bewegliche Verbindungsstücke zwischen sonst starren Knochen. Damit die Knochenenden nicht direkt aneinander reiben, sind die Gelenkflächen mit einer Knorpelschicht überzogen. Im Laufe der Jahre oder durch kontinuierliche Über- und Fehlbelastung kann sich diese Schicht jedoch abnutzen – es kommt zur sogenannten Arthrose (Gelenkverschleiß) die sich in Gelenkschmerzen äußern kann. Hier hilft Dolormin® GS mit dem Wirkstoff Naproxen. Es lindert leichte bis starke Schmerzen z.B. bei Gelenkverschleiß für bis zu 12 Stunden mit nur einer Einnahme. Wie wirkt Dolormin® GS? Der in Dolormin® GS enthaltende Wirkstoff Naproxen hemmt die Bildung von Prostaglandinen – Botenstoffe, die zur Sensibilisierung der Schmerzrezeptoren beitragen – und dämpft so den Schmerz. Der Wirkstoff Naproxen zeichnet sich zudem durch eine langanhaltende Wirkdauer von bis zu 12 Stunden aus. So ermöglicht Dolormin® GS mit nur einer Einnahme einen aktiveren Tag oder eine erholsamere Nacht. Pflichtangaben: Dolormin® GS mit Naproxen Wirkstoff: Naproxen. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen z. B. bei bekannter Arthrose (Gelenkverschleiß). Warnhinweise: Enthält Lactose. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Kenvue Germany GmbH, 41470 Neuss. Stand: 05/2025
Anwendungsgebiet von Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen dient zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen bei bekannter Arthrose (Gelenkverschleiß). Es ist ein schmerzstillendes, entzündungshemmendes und fiebersenkendes Arzneimittel. Wirkstoff von Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen 1 Tablette Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen enthält:250 mg NaproxenSonstige Bestandteile von Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen Lactose, vorverkleisterte Stärke (Mais), Povidon, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.Anwendungsempfehlung bei Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen Nehmen Sie Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen Filmtabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit und möglichst vor den Mahlzeiten ein. Während der Einnahme von Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.Warnhinweis bei der Anwendung von Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen Sie dürfen Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen Filmtabletten nicht anwenden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Naproxen oder einem der sonstigen Bestandteile von Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen sind. Auch bei bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder bei Magen- oder Darmblutungen, wenn Sie unter schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder unter schweren, unkontrollierten Herzbeschwerden leiden und in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen nicht eingenommen werden.Dolormin GS mit Naproxen bei Gelenkschmerzen ist auch ohne ärzliche Verschreibung erhältlich in Ihrer Versandapotheke.Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten250 mg NaproxenChinolingelb Hilfstoff (+)Croscarmellose, Natriumsalz Hilfstoff (+)Lactose Hilfstoff (+)Magnesium stearat Hilfstoff (+)Maisstärke, vorverkleistert Hilfstoff (+)Povidon Hilfstoff (+)Gegen