wenn Sie allergisch gegen Natriumpicosulfat, verwandte Wirkstoffe aus der Gruppe der Triarylmethane oder einen der sonstigen Bestandteile von dem Arzneimittel sind;
bei Darmverengung mit verschlechterter Darmpassage oder bei Darmverschluss;
bei starken, akuten Bauchschmerzen mit oder ohne Fieber (z. B. Blinddarmentzündung), möglicherweise in Verbindung mit Übelkeit und Erbrechen;
bei akut entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes;
bei erheblichem Flüssigkeitsmangel des Körpers;
Verstopfung, verbunden mit anderen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber, kann Anzeichen einer ernsten Erkrankung (Darmverschluss, akute Entzündung im Bauchbereich) sein. Bei solchen Beschwerden dürfen Sie die Tabletten oder andere Arzneimittel nicht einnehmen und sollten unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.
Bei Erkrankungen, die mit Störungen des Wasser- und Mineralsalzhaushaltes einhergehen (z. B. stark eingeschränkte Nierenfunktion), dürfen Sie das Arzneimittel nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Haut und Unterhautzellgewebe
Nicht bekannt: Hautreaktionen wie Schwellung der Haut und/oder Schleimhaut (Angioödem), z. B. im Bereich von Gesicht und Rachen, ggf. mit Atemnot, arzneimittelbedingter Hautausschlag (Arzneimittelexanthem), Hautausschlag (Exanthem), Hautjucken (Pruritus)
Immunsystem
Nicht bekannt: allergische Reaktionen
Nervensystem
Gelegentlich: Schwindel
Nicht bekannt: kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope)
Hierbei handelt es sich vermutlich um Kreislaufreaktionen aufgrund von Unterleibsschmerzen oder den Abführvorgang an sich.
Bei unsachgemäßer Anwendung von dem Arzneimittel (zu lange zu hoch dosiert) kann es zum Verlust von Wasser, Kalium und anderen Elektrolyten kommen. Dies kann Störungen der Herzfunktion und Muskelschwäche verursachen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) oder Hormonen der Nebennierenrinde (Kortikosteroiden).
Maßnahmen, wenn Sie von Nebenwirkungen betroffen sind
Beim Auftreten von Nebenwirkungen sollten Sie die Tabletten nicht weiter einnehmen und Ihren Arzt um Rat fragen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Indikation
Das Arzneimittel ist ein Abführmittel.
Es wird angewendet bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern.
Wie andere Abführmittel sollten die Tabletten ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
ArtWeise
Die Tabletten werden am besten abends mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Die abführende Wirkung tritt normalerweise nach 10 - 12 Stunden ein.
Wechselwirkungen
Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
Bei gleichzeitiger Einnahme von Antibiotika (Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen) kann es zum Verlust der abführenden Wirkung kommen.
Bei übermäßigem Gebrauch besteht das Risiko eines Ungleichgewichtes von Kalium und anderen Salzen im Blut. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel (z. B. harntreibende Mittel [Diuretika] oder Hormone der Nebennierenrinde [Kortikosteroide]) kann dieses Risiko erhöht sein. Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und Muskelschwäche führen und die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln zur Stärkung der Herzfunktion (herzwirksame Glykoside) erhöhen.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Schwangerschaft
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Es liegen keine aussagekräftigen klinischen Studien zur Anwendung in der Schwangerschaft vor. In den mehr als 40 Jahren seit Einführung von Natriumpicosulfat sind keine unerwünschten oder schädigenden Effekte einer Anwendung bei Schwangeren bekannt geworden.
Eine Anwendung in der Schwangerschaft sollte nur auf ärztlichen Rat erfolgen.
Stillzeit
Es hat sich gezeigt, dass der Wirkstoff nicht in die Muttermilch übertritt. Das Präparat kann daher während der Stillzeit angewendet werden.
Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Einzeldosis für Erwachsene:
Kinder ab 4 Jahren nehmen eine Einzeldosis von 1/2 - 1 Tablette (entspricht 2,5 - 5mg Natriumpicosulfat) ein.
Es wird empfohlen, mit der niedrigsten Dosierung zu beginnen. Die Dosis kann bis zur maximal empfohlenen Dosis angepasst werden, um regelmäßigen Stuhlgang zu ermöglichen.
Die Tageshöchstdosis von 2 Tabletten (für Erwachsene) bzw. von 1 Tablette (für Kinder ab 4 Jahren) sollte nicht überschritten werden.
Beachten Sie bitte die Dauer bis zum Wirkeintritt und versuchen Sie nicht, durch starkes Pressen einen Stuhlgang zu erzwingen.
Dauer der Anwendung
Die Tabletten sollten ohne vorherige ärztliche Abklärung nicht ununterbrochen täglich oder über längere Zeiträume eingenommen werden.
Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
Akute Überdosierung von den Tabletten kann zu Durchfall und Beschwerden im Bauchraum führen. Die Gegenmaßnahmen richten sich nach den Symptomen. Innerhalb kurzer Zeit nach Einnahme kann durch induziertes Erbrechen oder Magenspülung die Wirkung des Arzneimittels vermindert oder verhindert werden. Bei starken Wasser- und Mineralverlusten sind diese nach Anleitung des Arztes auszugleichen. Die Gabe von krampflösenden Mitteln kann unter Umständen sinnvoll sein.
Des Weiteren wurde von Einzelfällen verminderter bzw. unterbrochener Durchblutung der Dickdarmschleimhaut berichtet, bei denen die Dosierung von Natriumpicosulfat beträchtlich höher lag als die zur Behandlung einer Verstopfung empfohlene Dosierung.
Hinweis:
Allgemein ist von dem Arzneimittel wie auch von anderen Abführmitteln bekannt, dass sie bei chronischer Überdosierung zu chronischem Durchfall, Bauchschmerzen, erniedrigten Kaliumwerten, übermäßiger Sekretion von Aldosteron und Nierensteinen führen. In Verbindung mit chronischem Abführmittel-Missbrauch wurde ebenfalls über Schädigungen des Nierengewebes, stoffwechselbedingte Erhöhung von Basenkonzentrationen im Blut sowie über durch erniedrigte Kaliumwerte bedingte Muskelschwäche berichtet.
Patientenhinweise
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Wenn Ihre Beschwerden spontan aufgetreten sind, länger andauern und/oder von Symptomen wie Blut im Stuhl oder Fieber begleitet werden, sollten Sie sich vor Beginn einer Behandlung mit dem Präparat von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Stuhlgangs können Anzeichen einer ernsten Erkrankung sein.
Die Tabletten sollten ohne vorherige ärztliche Abklärung nicht ununterbrochen täglich oder über längere Zeiträume eingenommen werden.
Wenn das Arzneimittel abgesetzt wird, kann es zum Wiederauftreten der Symptome kommen. Nach langfristiger Anwendung bei chronischer Verstopfung kann das Wiederauftreten der Symptome auch mit einer Verschlimmerung der Verstopfung verbunden sein.
Bei Patienten, die das Arzneimittel eingenommen haben, wurde über Schwindelanfälle und kurzzeitige Anfälle von Bewusstlosigkeit (Synkopen) berichtet. Nach den entsprechenden Fallberichten handelt es sich dabei vermutlich um Synkopen, die entweder auf den Abführvorgang an sich, auf das Pressen oder auf Kreislaufreaktionen aufgrund von Unterleibsschmerzen zurückgehen.
Kinder
Das Arzneimittel sollte bei Kindern unter 4 Jahren nicht angewendet werden.
Bitte wenden Sie das Präparat bei Ihrem Kind erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt an, wenn Ihnen bekannt ist, dass Ihr Kind unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leidet.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bei der Anwendung von dem Arzneimittel in der vorgesehenen Dosierung ist normalerweise keine Beeinträchtigung zu erwarten. Sollten aber dennoch Symptome wie Schwindel, kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope) oder Bauchkrämpfe auftreten, dann kann die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.
Laxoberal® Abführ-TropfenVerstopfung ist für Betroffene meist sehr unangenehm. Zusätzlich ist der Bauch oft aufgebläht und schmerzt. Das ist nicht nur körperlich belastend, sondern kann auch die Lebensqualität mindern. Doch ab wann spricht man überhaupt von einer Verstopfung? Als normaler Stuhlgang gilt alles zwischen dreimal täglich bis dreimal wöchentlich. Haben Sie seltener Stuhlgang, ist der Stuhl sehr hart oder müssen Sie stark pressen, kann eine Verstopfung vorliegen. Die Muskeln des Dickdarms, die den Stuhl weitertransportieren, arbeiten dann verlangsamt. Der trockene, harte Stuhl verstärkt das Problem.Laxoberal® Abführ-Tropfen unterstützen Sie dabei, eine Verstopfung gut verträglich und wirksam zu lösen. Ihre Wirkung setzt nach etwa 10 bis 12 Stunden ein. Sie wirken genau dort, wo die Verstopfung sitzt: im Dickdarm. Stoffwechselprozesse in anderen Bereichen des Magen-Darm-Trakts werden von dem Wirkstoff Natriumpicosulfat nicht beeinflusst. Laxoberal Abführtropfen werdne durch körpereigene Dickdarmbakterien aktiviert und entfalten so ihre Wirkung zielgenau in den unteren Darmabschnitten. Sie unterstützen den trägen Darm hier gleich zweifach: Die natürliche Darmbewegung wird aktiviert und der Darminhalt aufgeweicht – für eine gut verträgliche und zuverlässige Erleichterung. Zudem verbleibt mehr Wasser im Darm, was das Abführen zusätzlich unterstützt.Bereits seit 1972 kommen Laxoberal® Abführ-Tropfen als Mittel gegen Verstopfung zum Einsatz. Sie überzeugen Anwender nicht zuletzt deswegen, weil sie sehr flexibel dosierbar sind. Sie können die Menge der Tropfen von der Stärke Ihrer Beschwerden abhängig machen. Für Erwachsene empfiehlt sich eine Dosierung von 10 bis 18 Tropfen. Zunächst ist es ratsam, mit der niedrigsten Dosis zu beginnen. Falls nötig, eignen sich Laxoberal® Abführ-Tropfen auch für eine langfristige Anwendung. Dies sollte jedoch vorher ärztlich abgeklärt werden. Da Sie die Dosis der Tropfen auf Ihren persönlichen Bedarf** anpassen können, wirken die Tropfen schonend und sind gut verträglich. Der Wirkstoff Natriumpicosulfat in den Tropfen eignet sich zudem auch zur Einnahme während der Stillzeit. Auch Kinder ab 4 Jahren können Laxoberal® Abführ-Tropfen einnehmen, sofern die für sie angepasste Dosierung beachtet wird. Tritt eine Verstopfung bei Ihnen gelegentlich oder regelmäßig auf, können die Laxoberal® Abführ-Tropfen helfen, diese schonend zu lösen, dadurch Ihre Lebensqualität nachweislich erhöhen*** und ein gut verträglicher Begleiter in Ihrem Alltag sein. Besonders die individuelle Dosierbarkeit**** zeichnet das Produkt aus. Das handliche Fläschchen passt zudem problemlos in die Handtasche oder den Rucksack, sodass Sie die Tropfen auch auf Reisen schnell zur Hand haben.* innerhalb der Dosierempfehlung (10-18 Tropfen/Tag Erwachsene) **Gemäß Dosierempfehlung entsprechend der Gebrauchsinformation *** Müller-Lissner et al.; Am J Gastroenterol 2010, 105 (4): 897-903**** Gemäß Dosierempfehlung entsprechend der Gebrauchsinformation Pflichttext:Laxoberal® Abführ-Tropfen Laxoberal® Abführ-Tabletten Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Anwendungsgebiet: Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Warnhinweis: Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Enthält Sorbitol und Natriumbenzoat (Abführ-Tropfen), enthält Lactose (Abführ-Tabletten). Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: November 2022
Laxoberal® Abführ-Tabletten Mit Natriumpicosulfat bei Verstopfung Veränderungen des Lebensstils oder im Körper können auch die Verdauung betreffen. Stress, Hektik, Änderungen im normalen Tagesablauf und den gewohnten Toilettenzeiten oder eine ungewohnte Ernährung – nicht zuletzt auch im Urlaub – haben nicht selten eine Verstopfung zur Folge. Auch hormonelle Veränderungen, zum Beispiel während der Periode, Menopause oder einer Schwangerschaft, können sich auf die Darmtätigkeit auswirken. Ebenso können bestimmte Medikamente und einige Erkrankungen Unregelmäßigkeiten in der Verdauung verursachen. Laxoberal® Abführ-Tabletten helfen bei Verstopfungen und auch bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern. Sie wirken dort, wo sie gebraucht werden, denn der Wirkstoff Natriumpicosulfat passiert den Magen und Teile des Darms und wird erst im Dickdarm durch die Dickdarmbakterien aktiviert. Dadurch erhält er seine abführende Wirkform. Diese regt die Dickdarmmuskulatur an, die für den Weitertransport des Stuhls wichtig ist. Laxoberal® Abführ-Tabletten sorgen außerdem dafür, dass mehr Flüssigkeit im Darm verbleibt, was den Stuhl weicher macht. Das erleichtert den Stuhlgang. Der Inhaltsstoff Natriumpicosulfat, seine Wirkform Bhpm und seine Abbauprodukte gehen nicht in die Muttermilch über. Laxoberal® Abführ-Tabletten können daher auch während der Stillzeit eingenommen werden. Schwangere sollten die Tabletten hingegen nicht einnehmen, da es keine klinischen Studien zur Einnahme während der Schwangerschaft gibt. Pflichtangaben: Laxoberal® Abführ-Tabletten Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Anwendungsgebiet: Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Warnhinweis: Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Enthält Lactose. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: Oktober 2024
Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Enthält Lactose
Das Arzneimittel ist ein Abführmittel. Es wird angewendet bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Wie andere Abführmittel sollten die Tabletten ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Wichtige Hinweise (Pflichtangaben): Laxoberal Abführ-Tabletten. Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Anwendungsgebiete: Bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Warnhinweis: Enthält Lactose! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Laxoberal Abführ-Tabletten 5 mg Tabletten, Abführmittel zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 4 Jahren Wirkstoff: Natriumpicosulfat Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4. Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Was in dieser Packungsbeilage steht: WAS SIND LAXOBERAL ABFÜHR-TABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET? WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LAXOBERAL ABFÜHR-TABLETTEN BEACHTEN? WIE SIND LAXOBERAL ABFÜHR-TABLETTEN EINZUNEHMEN? WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? WIE SIND LAXOBERAL ABFÜHR-TABLETTEN AUFZUBEWAHREN? INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN. 1. WAS SIND LAXOBERAL ABFÜHR-TABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET? LAXOBERAL Abführ-Tabletten sind ein Abführmittel. LAXOBERAL Abführ-Tabletten werden angewendet bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Wie andere Abführmittel sollten LAXOBERAL Abführ-Tabletten ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. 2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LAXOBERAL ABFÜHR-TABLETTEN BEACHTEN? LAXOBERAL Abführ-Tabletten dürfen nicht eingenommen werden: wenn Sie allergisch gegen Natriumpicosulfat, verwandte Wirkstoffe aus der Gruppe der Triarylmethane oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von LAXOBERAL Abführ-Tabletten sind bei Darmverengung mit verschlechterter Darmpassage oder bei Darmverschluss bei starken, akuten Bauchschmerzen mit oder ohne Fieber (z. B. Blinddarmentzündung), möglicherweise in Verbindung mit Übelkeit und Erbrechen bei akut entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes bei erheblichem Flüssigkeitsmangel des Körpers Verstopfung, verbunden mit anderen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber, kann Anzeichen einer ernsten Erkrankung (Darmverschluss, akute Entzündung im Bauchbereich) sein. Bei solchen Beschwerden dürfen Sie LAXOBERAL Abführ-Tabletten oder andere Arzneimittel nicht einnehmen und sollten unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen. Bei Erkrankungen, die mit Störungen des Wasser- und Mineralsalzhaushaltes einhergehen (z. B. stark eingeschränkte Nierenfunktion), dürfen Sie LAXOBERAL Abführ-Tabletten nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen. Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen: Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie LAXOBERAL Abführ-Tabletten einnehmen. Wenn Ihre Beschwerden spontan aufgetreten sind, länger andauern und/oder von Symptomen wie Blut im Stuhl oder Fieber begleitet werden, sollten Sie sich vor Beginn einer Behandlung mit LAXOBERAL Abführ-Tabletten von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Stuhlgangs können Anzeichen einer ernsten Erkrankung sein. LAXOBERAL Abführ-Tabletten sollten ohne vorherige ärztliche Abklärung nicht ununterbrochen täglich oder über längere Zeiträume eingenommen werden. Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht um abzunehmen. Die LAXOBERAL Abführ-Tabletten reduzieren nicht die Kalorienaufnahme im Darm und können schwerwiegende unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Abführmittel (stimulierende Laxanzien), einschließlich LAXOBERAL Abführ-Tabletten, tragen nicht zur Gewichtsabnahme bei. Wenn LAXOBERAL Abführ-Tabletten abgesetzt werden, kann es zum Wiederauftreten der Symptome kommen. Nach langfristiger Anwen
Laxoberal® Abführ-Tabletten – Effektive Linderung bei VerstopfungFür Verstopfung gibt es viele verschiedene Gründe wie Stress oder Urlaubsreisen mit ungewohnter Ernährung. Dreimal täglich oder dreimal wöchentlich – was ein normaler Stuhlgang bedeutet, ist sehr individuell und hängt vom persönlichen Darmrhythmus ab. Wenn der Toilettengang ausbleibt, Sie sich nicht vollständig entleert fühlen oder seltener zur Toilette müssen als sonst, kann es sinnvoll sein, die Verdauung zu unterstützen.Laxoberal® Abführ-Tabletten können helfen, die Verstopfung zu lösen. Der Wirkstoff Natriumpicosulfat wirkt gezielt und schonend im Dickdarm und fördert die Darmbewegung. Sie aktivieren die Dickdarmmuskulatur und damit den Darmtransport und lösen die Verstopfung. Die Wirkung von Laxoberal tritt normalerweise nach 10 bis 12 Stunden ein. Nehmen Sie die Tabletten am Abend ein für einen Stuhlgang am nächsten Morgen.Die Tabletten sind leicht einzunehmen und für eine individuelle Dosierung leicht teilbar. Sie lassen sich aufgrund ihrer geringen Größe leicht schlucken und dank Bruchrille bei Bedarf einfach halbieren. Die Tabletten sind für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren geeignet.Bei welchen Beschwerden können Laxoberal® Abführ-Tabletten angewendet werden?Laxoberal® Abführ-Tabletten eignen sich zur Anwendung bei verschiedenen Verdauungsbeschwerden: Verstopfung (Obstipation)Träger DarmHartem, trockenem StuhlErkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordernVerstopfung durch Stress oder ReisenIhre Vorteile auf einen Blick: GEZIELTE WIRKUNG IM DICKDARM: Wird durch Dickdarmbakterien aktiviert und wirkt genau dort, wo die Verstopfung sitzt. FÖRDERT DIE NATÜRLICHE DARMBEWEGUNG: Aktiviert die Dickdarmmuskulatur und unterstützt den Darmtransport. WEICHERER STUHL: Durch die Ansammlung von Wasser im Darm wird der Stuhl weicher und der Stuhlgang erleichtert. FLEXIBLE DOSIERUNG: Leicht teilbar dank Bruchrille – 1-2 Tabletten für Erwachsene, 1⁄2-1 Tablette für Kinder ab 4 Jahren. PLANBARE WIRKUNG: Setzt nach etwa 10-12 Stunden ein – ideal für die Einnahme am Abend. Wirkstoffe und Wirkweise von Laxoberal® Abführ-TablettenLaxoberal® Abführ-Tabletten enthalten den bewährten Wirkstoff Natriumpicosulfat (5 mg pro Tablette). Dieser wird erst im Dickdarm durch körpereigene Dickdarmbakterien aktiviert und entfaltet dort seine gezielte abführende Wirkung. Stoffwechselprozesse in anderen Bereichen des Magen-Darm-Trakts werden nicht beeinflusst.Die Wirkung ist zweifach: Zum einen wird die natürliche Bewegung der Dickdarmmuskulatur aktiviert, wodurch der Darmtransport gefördert wird. Zum anderen sammelt sich mehr Wasser im Darm an, was den Stuhl weicher macht und den Stuhlgang erleichtert. Diese Kombination sorgt für eine schonende und zuverlässige Erleichterung bei Verstopfung. Die Tabletten wirken dort, wo sie gebraucht werden – im Dickdarm – und sind dabei gut verträglich.Anwendungshinweise:Laxoberal® Abführ-Tabletten sollten am besten abends eingenommen werden, da die Wirkung für gewöhnlich 10 bis 12 Stunden nach der Einnahme eintritt. Die Dosierung beträgt üblicherweise 1 bis 2 Tabletten bei Erwachsenen und 1⁄2 bis 1 Tablette bei Kindern ab 4 Jahren. Die Tabletten lassen sich dank Bruchrille leicht halbieren und sind aufgrund ihrer geringen Größe leicht zu schlucken. Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.Pflichttext:Laxoberal® Abführ-Tabletten. Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Anwendungsgebiet: Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Warnhinweis: Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Enthält Lactose. Apothekenpflichtig.Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main.
Laxoberal® Abführ-Tabletten Mit Natriumpicosulfat bei Verstopfung Veränderungen des Lebensstils oder im Körper können auch die Verdauung betreffen. Stress, Hektik, Änderungen im normalen Tagesablauf und den gewohnten Toilettenzeiten oder eine ungewohnte Ernährung – nicht zuletzt auch im Urlaub – haben nicht selten eine Verstopfung zur Folge. Auch hormonelle Veränderungen, zum Beispiel während der Periode, Menopause oder einer Schwangerschaft, können sich auf die Darmtätigkeit auswirken. Ebenso können bestimmte Medikamente und einige Erkrankungen Unregelmäßigkeiten in der Verdauung verursachen. Laxoberal® Abführ-Tabletten helfen bei Verstopfungen und auch bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern. Sie wirken dort, wo sie gebraucht werden, denn der Wirkstoff Natriumpicosulfat passiert den Magen und Teile des Darms und wird erst im Dickdarm durch die Dickdarmbakterien aktiviert. Dadurch erhält er seine abführende Wirkform. Diese regt die Dickdarmmuskulatur an, die für den Weitertransport des Stuhls wichtig ist. Laxoberal® Abführ-Tabletten sorgen außerdem dafür, dass mehr Flüssigkeit im Darm verbleibt, was den Stuhl weicher macht. Das erleichtert den Stuhlgang. Der Inhaltsstoff Natriumpicosulfat, seine Wirkform Bhpm und seine Abbauprodukte gehen nicht in die Muttermilch über. Laxoberal® Abführ-Tabletten können daher auch während der Stillzeit eingenommen werden. Schwangere sollten die Tabletten hingegen nicht einnehmen, da es keine klinischen Studien zur Einnahme während der Schwangerschaft gibt. Pflichtangaben: Laxoberal® Abführ-Tabletten Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Anwendungsgebiet: Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Warnhinweis: Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Enthält Lactose. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: Oktober 2024
Laxoberal® Abführ-Tabletten Mit Natriumpicosulfat bei Verstopfung Veränderungen des Lebensstils oder im Körper können auch die Verdauung betreffen. Stress, Hektik, Änderungen im normalen Tagesablauf und den gewohnten Toilettenzeiten oder eine ungewohnte Ernährung – nicht zuletzt auch im Urlaub – haben nicht selten eine Verstopfung zur Folge. Auch hormonelle Veränderungen, zum Beispiel während der Periode, Menopause oder einer Schwangerschaft, können sich auf die Darmtätigkeit auswirken. Ebenso können bestimmte Medikamente und einige Erkrankungen Unregelmäßigkeiten in der Verdauung verursachen. Laxoberal® Abführ-Tabletten helfen bei Verstopfungen und auch bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern. Sie wirken dort, wo sie gebraucht werden, denn der Wirkstoff Natriumpicosulfat passiert den Magen und Teile des Darms und wird erst im Dickdarm durch die Dickdarmbakterien aktiviert. Dadurch erhält er seine abführende Wirkform. Diese regt die Dickdarmmuskulatur an, die für den Weitertransport des Stuhls wichtig ist. Laxoberal® Abführ-Tabletten sorgen außerdem dafür, dass mehr Flüssigkeit im Darm verbleibt, was den Stuhl weicher macht. Das erleichtert den Stuhlgang. Der Inhaltsstoff Natriumpicosulfat, seine Wirkform Bhpm und seine Abbauprodukte gehen nicht in die Muttermilch über. Laxoberal® Abführ-Tabletten können daher auch während der Stillzeit eingenommen werden. Schwangere sollten die Tabletten hingegen nicht einnehmen, da es keine klinischen Studien zur Einnahme während der Schwangerschaft gibt. Pflichtangaben: Laxoberal® Abführ-Tabletten Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Anwendungsgebiet: Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Warnhinweis: Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Enthält Lactose. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: Oktober 2024
Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Enthält Lactose