Entrée USB, DAC intégré, Trigger 12V und Sortie casque 04957812678605 Der Yamaha R-N2000A ist ein vernetzter Vollverstärker, der die Verstärkung der A-S-Serie mit den Netzwerkfunktionen von MusicCast kombiniert. Er integriert einen ESS Sabre ES9026PRO-Wandler, eine symmetrische Floating-Konstruktion, einen überdimensionierten Ringkerntransformator und das akustische Kalibrierungssystem YPAO R.S.C. Er ist mit DSD 11,2 MHz kompatibel und liefert eine Leistung von 190 Watt pro Kanal an 8 Ω. Der R-N2000A stellt eine seltene Synthese im Hi-Fi-Universum dar. Yamaha entschied sich dafür, die Verstärkergrundlagen seines renommierten Vollverstärkers A-S1200 aus der A-S-Serie mit der Netzwerk-Elektronik und dem akustischen Korrektursystem des R-N803D zu verbinden. Dieser hybride Ansatz erfüllt einen lange vernachlässigten Wunsch: einen Verstärker zu besitzen, der mit traditionellen Vollverstärkern konkurrieren kann und gleichzeitig die Flexibilität eines modernen Netzwerkplayers bietet. Dieser Ansatz steht in der Tradition der Arbeit, die Yamaha bereits in den 1970er Jahren begann, als die japanische Marke mit der 700er-Serie ihre erste Generation von Vollverstärkern auf den Markt brachte. Das 1887 von Torakusu Yamaha zur Herstellung von Orgeln gegründete Unternehmen diversifizierte sich in den 1950er Jahren in die Audioelektronik und entwickelte dabei eine Expertise, die direkt aus seiner Beherrschung von Musikinstrumenten schöpft. Diese doppelte Kompetenz – Instrumente zu bauen und ihren Klang wiederzugeben – prägt noch heute die Designphilosophie der Yamaha-Produkte. Der R-N2000A übernimmt insbesondere das Top-ART-Konzept (Total Purity Audio Reproduction Technology), das durch eine konsequent symmetrische Konstruktion Interferenzen und Verzerrungen minimieren soll. Diese Technologie, die für die Flaggschiffmodelle der A-S-Serie entwickelt wurde, findet hier eine besondere Anwendung: Im Gegensatz zu klassischen vernetzten Verstärkern, bei denen die digitale Verarbeitung dominiert, stellt der R-N2000A die analoge Verstärkung in den Mittelpunkt seiner Identität. Ein Blick in das Gehäuse offenbart eine ungewöhnliche Anordnung. Der 600-VA-Ringkerntransformator thront in der Mitte des Geräts, flankiert von den vollkommen symmetrisch angeordneten linken und rechten Verstärkerblöcken. Diese „aufgeschlagene Buch“-Konfiguration ist nicht nur ästhetisch: Sie gewährleistet eine optimale Massenverteilung und reduziert Übersprecheffekte zwischen den Kanälen. Das Ergebnis zeigt sich in einer Kanaltrennung, die in dieser Kategorie selten erreichte Werte erzielt. Der Transformator ruht auf einer 3 mm dicken Messingplatte, die als Schnittstelle zwischen Wicklung und Gehäuse fungiert. Diese Materialwahl trägt zum von Yamaha entwickelten „Konzept der mechanischen Erdung“ bei, das den Verlauf von Vibrationen durch die Struktur kontrollieren soll. Die Kühlkörper, die vier 18.000-μF-Filterkondensatoren und der Transformator sind direkt mit dem Gehäuse verschraubt und bilden eine durchgehende mechanische Kette, die unerwünschte Resonanzen ableitet, statt sie sich in der Elektronik ausbreiten zu lassen. Die versilberten Messingfüße ergänzen dieses Konzept. Im Gegensatz zu Gummifüßen, die Vibrationen absorbieren, stellen diese eine mechanische Kopplung mit der Aufstellfläche her. Die Bolzen sind direkt mit dem Hauptgehäuse verschweißt und bilden eine Monoblockstruktur, deren Schwingungsverhalten optimiert wurde, um die Basswiedergabe zu verstärken. Dieser Ansatz unterscheidet sich von den üblichen Isolierungslösungen und spiegelt Yamahas Überzeugung wider, dass eine aktive Vibrationskontrolle bessere Ergebnisse erzielt als eine einfache passive Absorption. Das Gehäuse verfügt über eine verstärkte Doppeltboden-Konstruktion, eine Technik, die von den Modellen A-S2200 und A-S3200 übernommen wurde. Gebürstete Aluminiumseiten rahmen das Ganze ein, während die aus massivem Messing gefertigten Lautsprecheranschlüsse eine kompromisslose Verbindung mit den Kabeln b...